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Presse – Nowinarstwo


...und er schafft das, worum sich andre mit verzweifelten musikalischen Vehikeln erfolglos bemühen: Atmosphäre. Diese nimmt den bereitwilligen Zuhörer mit hinein in eine dem deutschen meilenferne Mentalität: dem sowohl- als- auch, dem lachenden Weinen und weinenden Lachen.
CROSS OVER, Leipzig, 1998

"...Die Anzahl der Leute im Publikum ist mir egal, wichtig ist, daß die Leute zuhören können und wollen...Ich interessiere mich schon immer für Politik, denn sie dient Menschen dazu, anscheinend unmögliche Dinge zu ermöglichen...Es ging am Ende meiner Amtzeit 2003 (als ehrenamtlicher Sorbenbeauftragter des Landkreises Dahme-Spreewald) nicht mehr so sehr um die Suche nach Lösungen zum Besten der Einwohner, sondern immer öfter um Parteipolitik. So etwas interessiert mich nicht."..."Welche Frage würdest Du gern noch beantworten?" "Ob ich heute schon gelacht habe? Ja."
COTTBUSER HERZBLATT, Interview 2005

...In seinen Songs geht es um Liebe und Trauer, die Bewahrung des Sorbischen in einer fremd werdenden Welt, Abgrenzung und Anpassung. Auf der Insel bleiben und dennoch die ganze Welt erfahren...Dort singt er vom Lebendigen unter der Schale des Banalen...Im Grunde sind es Friedenslieder...Sie sind unterwegs, die Bauernfrauen..., der Kraftwerker..., der Liederpoet. Aber niemand wird ihnen das geben, wonach sie suchen, wenn sie es sich nicht selbst nehmen oder aufheben. Wie Pytko.
LAUSITZER RUNDSCHAU, 2003

Erstaunlich ist, wie Pytko es versteht, dass die Kinder begeistert sind und ganz konzentriert,
vom Anfang bis zum Ende. Sind es sein glühendes Temperament und kabarettistischer Schalk? Oder sind es seine Musikalität, sein Einfühlungsvermögen und Geschick im Umgang mit den Kindern? Bestimmt hat Pytko von allem etwas.
NOWY CASNIK, Cottbus, 2008

Rechtzeitig zur beginnenden Weihnachtszeit überraschte das Lisa-Cafe...in Senftenberg mit einer...märchenhaften Veranstaltung, die mehr war, als man erwartete. Sorbische Märchen, vielen ein Buch mit sieben Siegeln, ließen den Gästen dieses Nachmittages eine ganz neue Welt erstehen und, was überraschte, Neues in bekannten und erstaunlichen Zusammenhängen sehen. "Mit den Märchen ist das so eine Sache", begann Pittkunings seinen Vortrag, der sich zu einem Erlebnis der besonderen Art entwickelte, weil der Künstler alle Register eines schauspielerischen Vortrages mit eindrucksvoller Gestik und Mimik, ja mit dem ganzen Körper und mit seiner Stimme zog. Und da war auch die Gitarre, zu der er sang...Spannend wird es in jedem Märchen und vor allem lustig...Märchenhaft geschichtlich geht es... zu, als die Frage beantwortet wird, warum die Sorben alle Deutsch können....Der sorbische Liederpoet und Erzähler schreitet die Wege in die Dörfer ab und rutscht in die Rolle ihrer Bewohner, schwatzt wie das Tratschweib Lizka, schreit, singt, spielt, lächelt. Freud und Leid und Witz stecken in ihm und immer die Liebe zu seiner sorbischen Heimat. Dieser Mann ist ein wirkliches Original...Die jungen und älteren Zuhörer an diesem Nachmittag sind begeistert. So etwas haben sie noch nicht erlebt. Den Namen Pittkunings werden sie nicht vergessen...
LAUSITZER RUNDSCHAU, Senftenberg, 2005

Sorbisch lebt...Pittkunings verkörpert das in Persona...Viele Lieder gehören inzwischen zu seinem Repertoire, melancholische, fröhliche, denn...Pittkunings möchte, daß seine Zuhörer nicht traurig nach Hause gehen. Er singt auch nicht nur auf Sorbisch. "In welcher Sprache mir gerade ein Lied einfällt, so schreibe ich es auf"...
MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, Königs Wusterhausen, 2002

Das alles würzt er mit markanten Bekenntnissen zu seiner Heimat, seinem Mutterland. Dabei weiß er mit seiner Stimme umzugehen, mit ihr auszubrechen oder sie hauchzart verklingen zu lassen...Abwechslungsreich ist seine Mixtur, voll Gottvertrauen und Alltagsweisheit.
SÄCHSISCHE ZEITUNG, Bautzen, 2001